Hypnose

Einführung Hypnose

willenlos, fremdbestimmt, manipulierbar?

Vorstellungen sind weit verbreitet und spiegeln zugleich das Prinzip der Hypnose wider: Überzeugungen und Glaubenssätze, die wir unbewusst von außen übernommen haben und zu unserer eigenen Wahrheit machen mussten. Tatsächlich befinden wir uns oft in einer Art „Alltagshypnose“, in der unsere Gedanken und Muster uns unbewusst lenken und unser Leben wie vorbestimmt erscheinen lassen. Dadurch entsteht ein Dasein, das von Wiederholungen und vertrauten Erfahrungen geprägt ist. Doch unser eigener Weg kann ein anderer sein – frei, selbstbestimmt und authentisch. Und er möchte von uns gelebt und beschritten werden.

Bewusste Hypnose bietet die Möglichkeit, innere Begrenzungen zu erkennen und zu überwinden. Sie hilft dabei, verborgene Muster und Überzeugungen zu entlarven, damit diese gefühlt, verändert und verstanden werden können. Auf diese Weise führt die bewusste Hypnose zu größerer Klarheit und Selbstbestimmung – zurück zu deiner inneren Freiheit auf deinem eigenen Weg.

Die Suche nach Veränderung

Wir haben gelernt, uns an der äußeren Welt zu orientieren – in der Hoffnung, dass Veränderung dort beginnt. Doch das ist ein Trugschluss. Auch wenn wir im Außen viel bewirken und gestalten können, kann dieser Drang aus einem inneren Mangel entstehen, der uns antreibt und lenkt.
Drehst du dich im Kreis, hast schon vieles ausprobiert und spürst dennoch, dass dich etwas zurückhält?
Bist du reflektiert und hast Seminare sowie Workshops besucht, doch die gewünschte Veränderung bleibt aus?
Fühlst du eine tiefe Sehnsucht nach „mehr“, kannst es aber noch nicht greifen und der nächste Schritt ist unkla

Nachhaltige, tiefgreifende Veränderung entsteht im Zusammenspiel mit der Seele. Sie zeigt uns, dass die wahre Transformation nicht außerhalb von uns liegt, sondern in unserem Inneren. Dort finden wir Ruhe, Stärke und die Impulse, die uns auf unserem Weg der Veränderung leiten.

Die bewusste Hypnose kann das Richtige für dich sein, wenn es um nachhaltige Veränderungen gehen soll.

Die Geschichte

Eine Geschichte offenbart oft, wie unsere Vergangenheit und bestimmte Ansichten geformt wurden. Doch wahre Freiheit liegt darin, diese zu erkennen und uns davon lösen zu können. Auch die Hypnose blickt auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück, geprägt von vielfältigen Deutungen und Perspektiven.

Die Geschichte der Hypnose ist so alt wie die Menschheit selbst, da der Mensch dem Schlaf unterliegt. Schon bei frühen Urvölkern wurde dieser besondere Trancezustand herbeigeführt, um Wissen und Weisheit für das Überleben des Stammes zu erlangen. Schamanen, die in Trance jenseits von Raum und Zeit Visionen empfangen konnten, spielten eine zentrale Rolle in der frühen Anwendung von Hypnose.

Hypnose im Wandel der Zeit

Heute gibt es verschiedene Formen der Hypnose, die in unterschiedlichen Bereichen Anwendung finden:

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Ein populäres Beispiel ist die Showhypnose auf Bühnen, bei der die Kraft des Unterbewusstseins demonstriert wird. Hier stellt sich oft die Frage: „Ist das wirklich möglich?“ – Die Antwort lautet: Ja, mit gezielten Techniken kann diese Art von Hypnose tatsächlich sehr überzeugend vorgeführt werden.

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Unbewusste Suggestionen durch Hypnose beeinflussen mehr als nur unsere Unterhaltung. Sie steuern subtil unser tägliches Leben – etwa durch Marketingstrategien, die unsere Aufmerksamkeit gezielt lenken und uns zum Kauf anregen. Diese subtile Wirkung von Hypnose findet sich in vielen Bereichen unseres Lebens, oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind.

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Die therapeutische Hypnose fand durch die maßgeblichen Beiträge des Arztes Franz Anton Mesmer und des Psychiaters Milton H. Erickson ihren festen Platz in der Therapie. Heute ist die Arbeit mit dem Unterbewusstsein wissenschaftlich anerkannt und ein fester Bestandteil vieler moderner Therapieverfahren.

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In der Hypnotherapie gibt der Therapeut bewusste Suggestionen, die ein bewährtes Mittel darstellen, um das Unterbewusstsein des Klienten zu beeinflussen und gewünschte Verhaltensänderungen zu fördern.

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Die Reinkarnationshypnose betrachtet den Ursprung von Problemen im jetzigen Leben als tief verwurzelt in einem oder mehreren früheren Leben. Das Zurückreisen in ein vergangenes Leben soll helfen, diese Konflikte sichtbar zu machen und aufzulösen.

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Hypnose im Operationssaal: Durch tiefe Trancezustände kann Hypnose sogar als Alternative zur Vollnarkose bei Operationen eingesetzt werden, wenn herkömmliche Betäubungsmethoden für den Organismus zu belastend sind.

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Entspannungshypnose wird eingesetzt, um Stress abzubauen, die Konzentration zu steigern und das Nervensystem zu regulieren, auch hier wird dieser Zustand mit suggestiven Forderungen angeleitet.

Und dann gibt es noch die „bewusste Hypnose“ später mehr dazu.

Heutige Definition

Hypnose ist ein Zustand, der dem Schlaf oder Halbschlaf ähnelt und durch Suggestionen hervorgerufen wird. Suggestion bedeutet, eine geistige Beeinflussung eines Menschen mit dem Ziel, ihn zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen.

Die Macht der Suggestionen - Teil 1

Hypnose ist eng mit dem Konzept der „Suggestion“ verbunden. Suggestion bedeutet, dass wir Menschen beeinflussbar sind. Die Vorstellung, dass jemand uns manipulieren und in eine bestimmte Richtung lenken könnte, ohne dass wir es bemerken, ruft häufig Besorgnis hervor. Doch jede Suggestion, die umgesetzt wird, kann eine Art Trancezustand hervorrufen. Auch ein unbewusstes Reagieren auf alte Prägungen kann diesen Zustand verstärken. Dabei gibt es unterschiedliche Trancetiefen, Trancefähigkeiten und Grade der Suggestibilität – sie sind individuell verschieden und wurden mitunter bereits über Generationen hinweg weitervererbt.

Ein Beispiel:

Unsere wahre Natur wird durch einen Glaubenssatz überlagert. Dieser Glaubenssatz führt dazu, dass wir uns mit ihm identifizieren, wodurch er unsere wahre Essenz unterdrückt. Statt dass unsere wahre Essenz entscheidet, bestimmen nun die Begrenzungen des Glaubenssatzes, wie wir leben und welche Möglichkeiten wir wahrnehmen.

Unbewusste negative Suggestionen

Im Laufe unseres Lebens können wir unbewusst Suggestionen aus unserem Umfeld aufnehmen, wie zum Beispiel:

Botschaften von außen

„Du bist nicht gut genug.“
„Das kannst du nicht.“
„Du musst das tun.“
„Sei still.“
„Du lügst.“
„Wenn du das tust, dann…“
„Warum bist du so schwierig?“
„Das gehört sich nicht.“
„Du bist zu empfindlich.“
„Du musst besser sein als die anderen.“
„Hör auf zu träumen.“
„Du enttäuschst mich.“
„Du bist nicht wichtig.“
„Du nervst.“

Daraus können innere Überzeugungen entstehen

„Ich mache alles falsch.“
„Ich schaffe das nicht.“
„Ich muss Dinge tun, die ich eigentlich nicht will.“
„Ich werde nicht gehört.“
„Keiner glaubt mir.“
„Nur durch Leistung erhalte ich Anerkennung.“
„Ich bin eine Last für andere.“
„Ich darf nicht so sein, wie ich bin.“
„Meine Gefühle sind übertrieben und stören nur.“
„Ich werde nicht gesehen.“
„Meine Träume sind unerreichbar.“
„Ich bin eine Enttäuschung.“
„Ich bin nicht wichtig und habe keinen Selbstwert.“

Die unsichtbaren Ketten der Kindheit

Diese inneren Überzeugungen wirken oft wie unsichtbare Barrieren, die unser Selbstvertrauen und unsere Lebensfreude beeinflussen und einschränken können.

Oft stammen diese Botschaften von Autoritätspersonen, wie Eltern, Großeltern, Erzieher oder auch Lehrern. Anfangs spüren wir vielleicht noch Widerstand und wehrten uns dagegen, doch mit der Zeit und durch stetige Wiederholung – vielleicht sogar durch Strafen in Form von Liebesentzug, Angriff oder Ignoranz – wuchs der Wunsch, uns dem Umfeld anzupassen, da wir uns so sicher und geborgen fühlen konnten. Wir gaben unsere eigene Wahrheit auf und übernahmen Suggestionen, die nun Teil unserer inneren Realität sind und unser Verhalten ausmachen.

Die Macht der Suggestionen - Teil 2

Wenn wir diese Suggestionen annehmen, ziehen wir Erfahrungen an, die unsere inneren Überzeugungen widerspiegeln und die äußere Welt uns in dieser Wahrnehmung bestätigen lässt. Wir können uns immer weiter anpassen, bis wir das Gefühl haben, für den vermeintlichen Frieden und zur Vermeidung von Konflikten zu schweigen. Wir folgen den übernommenen Mustern, bis sie zu unserer persönlichen Wahrheit werden.

Der Versuch, negativ entstandene Glaubenssätze durch positive Suggestionen zu überschreiben, ist wie der Versuch, sich von etwas zu überzeugen, das wir weder wirklich fühlen noch glauben können, weil das Leben uns genau das Gegenteil widerspiegelt. Dadurch wirkt es oft unauthentisch, und die positive Suggestion bleibt ohne Wirkung.

Wichtig: Eine Suggestion kann nur dann wirksam umgesetzt werden, wenn sie mit einem Gefühl verbunden wird. Jemand, der innerlich authentisch stark ist, wird eine Suggestion wie ‘Ich bin schwach und wertlos’ nicht annehmen oder umsetzen. Die Suggestion wirkt nur an den Stellen, an denen wir Schwächen oder ungelöste Themen haben, da sie dort andocken kann. Bereits im Mutterleib können Gefühle übertragen werden und können einen bestimmten Weg in unserem Leben ebnen. Doch jetzt dürfen wir einen neuen Weg einschlagen!

Die Epigenetik

Epigenetik beschreibt, wie äußere Einflüsse – etwa Erfahrungen, Stress, unsere Umgebung oder auch unser Lebensstil – die Aktivität unserer Gene beeinflussen können. Diese Veränderungen sind potenziell vererbbar, was bedeutet: Die Erfahrungen unserer Eltern oder Großeltern können uns unbewusst geprägt haben – selbst wenn wir sie nie selbst erlebt haben. Und doch können sie bis heute in uns wirken.

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angst

Wenn Großeltern und Eltern durch ein Trauma, wie Krieg, Verlust oder Missbrauch geprägt worden sind, kann dies ihre Geschichte und ihre Epigenetik stark beeinflussen. Diese Veränderungen können dazu führen, dass ihre Kinder in stressigen Situationen ängstlicher reagieren, auch wenn sie das Trauma selbst nie erlebt haben.

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Glaubenssätze

Wenn die eigenen Eltern den Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“ selbst tragen, können diese Überzeugungen epigenetisch an ihre Kinder weitergegeben werden. Das Kind fühlt sich vielleicht selbst nicht gut genug, ohne genau zu wissen, warum.

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WuT

Wenn in der Herkunftsfamilie Wut nie gezeigt oder offen ausgedrückt werden durfte – vielleicht, weil sie als gefährlich oder unangebracht galt –, kann sich dieser Umgang mit Emotionen ebenfalls epigenetisch auswirken. Die nächste Generation trägt dann womöglich eine innere Anspannung in sich, spürt starke Emotionen, kann sie aber kaum benennen oder ausdrücken. Statt gesunder Abgrenzung entstehen Schuldgefühle oder das Bedürfnis, sich ständig anzupassen.

Das ist ein wichtiger Punkt: Die Epigenetik liefert eine Erklärung dafür, warum Menschen mit Problemen oder tief verwurzelten Glaubenssätzen kämpfen, die nicht aus ihren eigenen Erfahrungen in diesem Leben stammen – sondern aus denen ihrer Vorfahren. Diese unbewussten Muster werden nicht direkt durch die Gene selbst weitergegeben, sondern durch die epigenetische Prägung – besser gesagt, durch Gefühle und Erfahrungen, die z.B.: in der Beziehung zwischen Mutter und Kind mitschwingen können. Diese tief verankerten emotionalen Muster können das Verhalten, die Wahrnehmung und sogar die Lebensentscheidungen eines Menschen stark vorgeben. Hypnose!

Das Schwierige dabei ist, dass wir uns mit diesen Mustern identifiziert, weil sie sich „richtig“ oder „normal“ anfühlen können. Sie sind oft so tief verwurzelt, dass sie als Teil des eigenen Selbst erlebt werden, ohne dass der Ursprung bekannt ist. Das macht es schwer, diese überlieferten Muster zu verstehen und aufzulösen, da sie unbewusst wirken und als Teil der eigenen Realität angenommen werden. Erst wenn wir diese „Vererbung“ erkennen, können wir beginnen, uns davon zu lösen und neue, gesunde Muster zu schaffen

Entwicklung des Menschen

Die Entwicklung des Menschen ist ein fortlaufender Prozess von Geist, Körper und Umgebung. Doch warum entwickeln wir uns? Damit sich etwas herausbildet, sichtbar wird und wir etwas erkennen können? Das Unbewusste? Ja, um zu verstehen, zu spüren – und es schließlich zu erlösen!

Die menschliche Entwicklung basiert auf Erfahrungen und dem Wissen, das an uns weitergegeben wurde und wir an die nächste Generation weitergeben werden. Dieser Entwicklungsprozess zeigt sich in vielen Bereichen unseres Lebens – in unseren Partnerschaften, im Umgang mit unseren Kindern, im Arbeitsumfeld, in der Gesellschaft, in uns selbst und in unserer Beziehung zur Natur.

So wie die Evolution entfaltet sich ein kontinuierlicher Lern- und Wachstumsprozess, und der Mensch ist ein Teil dieses natürlichen Flusses, in dem Anpassung und Veränderung essenziell sind. Tiere passen ihre Fähigkeiten an, um in ihrer Umgebung besser zu überleben, während die Technologie stetig neue Dimensionen erreicht – ein Beispiel dafür ist die Computertechnologie, die schließlich zur Entwicklung künstlicher Intelligenz führte. Entwicklung ist ein unvermeidlicher und oft erstaunlicher Prozess des Werdens.

Dieser Prozess bedeutet Veränderung im Einklang mit uns selbst und unserer Außenwelt. Das bedeutet auch, bereits im Einklang mit dem zu sein, was wir in uns tragen – was sich in unserer Resonanz mit der Umwelt zeigt. Dennoch können wir einen Widerstand empfinden, da wir manches nicht akzeptieren können, und das ist gut so, denn gerade dadurch gelangen wir in die Veränderung. Denn wir haben auch die Fähigkeit, Belastendes loszulassen, aufzugeben und uns in die entgegengesetzte Richtung zu ent-wickeln, denn dort liegen unsere wahren Ressourcen.

Stufen der menschlichen Entwicklung

Die menschliche Entwicklung folgt nicht nur einer starren Struktur, sondern ist auch individuell und einzigartig. Sie dient auch nicht als fester Leitfaden, da wir alle Individuen sind und manche Phasen unterschiedlich intensiv durchlaufen werden können. Dennoch ist der Prozess stets darauf ausgerichtet, ein bewusster und authentischer Mensch zu werden, der in tiefen, echten Verbindungen lebt – vorausgesetzt, wir haben den Mut, uns selbst zu hinterfragen. Diese unbewusste Entwicklung bildet oft die Grundlage für das, was wir heute vertreten und über uns glauben.

Hier zeige ich auf, was passieren kann, wenn wir uns von bestimmten übernommenen Mustern nicht mehr lösen können und gleichzeitig, welche Voraussetzungen für ihre Entstehung erforderlich sind. Kurz erklärt:

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Übernahme von Wissen und Überzeugungen

Durch Nachahmung übernehmen wir Verhalten, vermeintliches Wissen und Überzeugungen von unseren Bezugspersonen an. Diese unbewusste Resonanz ermöglicht es uns, grundlegende menschliche Fähigkeiten wie Sprache, Körperbewusstsein und Umweltwahrnehmung zu entwickeln. Dabei nehmen wir nicht nur positive Aspekte auf, sondern auch limitierende Muster. So beginnen wir, das Unbewusste auszudrücken. Wir spiegeln unsere Bezugspersonen, und die dadurch ausgelösten Gefühle führen oft zu einem Urteil über uns selbst (Ichbewusstsein).

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Entwicklung des Ichbewusstseins

Wir lernen, unser eigenes ‚Ich‘ mit seinen Grenzen und Wahrnehmungen anzuerkennen – ein Prozess, der auf unbewusster Ebene stattfindet. Dies geschieht durch die Unterstützung und Wiederholung von Handlungen und Worten unserer Bezugspersonen. So stabilisiert sich ein vermeintlich falsches Selbst, einschließlich der Übernahme von Werten und Informationen, die über Generationen weitergegeben wurden. Dadurch entwickeln wir unsere Individualität, ein Gefühl von Einzigartigkeit und die Fähigkeit zur Abgrenzung, Trennung und Unterscheidung von anderen.

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Verstärkung der Trennung

Im Laufe unserer Entwicklung erfahren wir eine zunehmende Trennung von unserer Umwelt, bedingt durch die Übernahme kollektiver Glaubenssysteme, Weltanschauungen und negativer persönlicher Erlebnisse. Konzepte wie Leistung, Verantwortung und Konkurrenz können diese Abgrenzung weiter verstärken, sodass wir die Verbundenheit mit unserem Umfeld und uns selbst immer mehr verlieren können. Der Fokus verlagert sich oft auf äußeren Erfolg und das Streben nach Anerkennung, was das Gefühl der Isolation und des Alleinseins verstärken kann.

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Die Suche nach Verbindung

Gefühle wie Traurigkeit, Einsamkeit, Wut, Angst oder Schuld können spürbar werden, begleitet von einer tiefen Sehnsucht nach echter Verbindung. Ein grundlegendes Hinterfragen der eigenen Existenz kann einsetzen, während das Bedürfnis nach Sicherheit, Vertrauen und Liebe wächst. Doch wenn ungelöste, blockierende Muster bestehen, führt dies oft zu Enttäuschungen. In dieser Phase tritt das Unbewusste immer stärker hervor. Ein Gedankenkarussell und Überforderung können diesen Zustand begleiten – er wird analysiert, um Kontrolle über die aufsteigenden Gefühle zu gewinnen. Gleichzeitig wächst das Verlangen nach Entspannung und Ruhe. Viele Menschen suchen in diesem Moment Unterstützung, da sie mit ihren bisherigen Strategien nicht weiterkommen.

Dieser Prozess dient nicht dazu, glücklich zu werden – er hilft uns, aufzuwachen.

Das Bewusstsein

Die stille Kraft des wahren Bewusstseins

Bewusst zu sein bedeutet, absichtlich, klar und gegenwärtig zu handeln – mit einer wachen Wahrnehmung und der Fähigkeit, sich seiner Gedanken und Gefühle bewusst zu sein, ohne ihnen blind zu folgen. Im Gegensatz dazu arbeitet das Unbewusste meist automatisch, im Hintergrund und oft ohne unsere direkte Kontrolle. In bewussten Momenten erkennen wir diese Automatismen und können sie durchbrechen.

Das wahre Bewusstsein – die Seele – bleibt jedoch frei, unveränderlich, unbeschwert und allgegenwärtig. Sie ist weder manipulierbar noch getrübt, sondern wirkt ruhig und authentisch in uns. Sie ist immer präsent, auch wenn sie uns oft verborgen bleibt.

Bewusstsein verstehen

Das Bewusstsein hat in verschiedenen Disziplinen wie Medizin, Psychologie, Wissenschaft, Philosophie und Spiritualität unterschiedliche Bedeutungen. Es lässt sich grundsätzlich erstmal in zwei Hauptbereiche unterteilen: das Wachbewusstsein und das Unterbewusstsein.

Wachbewusstsein und Unterbewusstsein

Im Wachbewusstsein nehmen wir unsere Umgebung wahr, erledigen alltägliche Aufgaben und reagieren oft automatisch auf äußere Reize – ein Hinweis darauf, wie stark unser Unterbewusstsein daran beteiligt ist. Der Fokus liegt dabei hauptsächlich auf der Außenwelt, die wir durch unsere physischen Sinne wahrnehmen. Es umfasst das Erleben von Raum und Zeit sowie die Fähigkeit, zu denken, zu analysieren, zu bewerten und dementsprechend zu handeln. Dieses Bewusstsein prägt unser rationales Verständnis der Welt und fungiert als Schnittstelle zwischen unserer inneren Welt und der äußeren Realität.

Das Unterbewusstsein bleibt dabei oft im Verborgenen

Und doch soll es bis zu 99 % unseres gesamten Bewusstseins ausmachen. Diese Zahl ist jedoch von Mensch zu Mensch individuell und lässt sich nicht exakt messen. Was feststeht: Ein Großteil unseres Lebens wird unbewusst gesteuert, ohne dass wir direkten Einfluss darauf haben. Tägliche Entscheidungen beruhen auf alten Prägungen. Das Unterbewusstsein speichert Erfahrungen, Glaubenssätze und Emotionen, aus denen automatisierte Verhaltensmuster entstehen. Diese prägen unser Denken und Handeln und lenken unseren Alltag – oft, ohne dass wir es bemerken. So leben wir nicht selten in der Vergangenheit, denn viele dieser Muster beruhen auf früheren Erlebnissen und führen uns immer wieder auf vertraute Bahnen, die wir nicht vollständig begreifen.

Zwei Seiten derselben Medaille

Es ist nicht unser Wachbewusstsein, das entscheidet, wie wir reagieren und handeln. Diese Entscheidungen traf bereits unser Unbewusstes, geprägt durch seine Werte, Erfahrungen und inneren Konflikte. Wir nehmen das Endprodukt unbewusster Prozesse in Form unserer bewussten Gedanken wahr.

Zwei Seiten derselben Medaille: Zwischen Wachbewusstsein und Unterbewusstsein gibt es keine klare Grenze – alles ist ineinander verwoben. Das Wachbewusstsein ist die Ebene, auf der wir uns unserer momentanen Gedanken und Realität bewusst werden können. Durch Beobachtung, was sonst im Hintergrund wirkt. Wir erkennen es an wiederkehrenden Zyklen und Mustern, die sich im Alltag wiederholen. Ohne das Unterbewusstsein würden wir alles vergessen, es ist somit auch unser Gedächtnis, das uns ausmacht, aber unter dem wir auch leiden können.

Jeder Mensch erlebt diese beiden Bewusstseinsebenen auf eine individuelle Weise, durch sein Ich. Wenn wir uns bewusstwerden, dass unsere Gedanken und Gefühle nicht immer unsere wahre Realität widerspiegeln, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Wir können uns entscheiden, uns nicht länger mit ihnen zu identifizieren. Wie Viktor Frankl einst sagte: „Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum“, in dem wir bewusst wählen können, anstatt automatisch auf Reize reagieren zu müssen. Dies erfordert im Alltag jedoch eine hohe Aufmerksamkeit, um innere Gedanken, Gefühle und Reaktionen wahrzunehmen und zu kontrollieren. Doch es gibt auch einen anderen Weg: den Weg der Hingabe, bei dem keine fokussierte Kontrolle nötig ist.

Gedanken

Die treibende Kraft unseres Alltags

Nehmen wir mal an, dass wir im Alltag meist unbewusst sind, wenn wir uns stark mit unseren Gedanken identifizieren. Warum tun wir das? Weil wir diese Gedanken noch nicht losgelassen oder freigelassen haben. Häufig folgen wir, ohne es zu merken, unseren Glaubenssätzen, Prägungen und Konditionierungen, in Form von Gedanken. Solange wir nicht zwischen bewussten und unbewussten Gedanken unterscheiden können, sind wir in diesem Prozess gefangen.

Mit bis zu 70.000 Gedanken pro Tag sind unsere Gedanken allgegenwärtig und führen oft ein Eigenleben, ähnlich wie ein Roboter mit einem vorgegebenen Programm. Dieser erschafft ständig unsere momentane Realität, die sich für uns stimmig und innerlich authentisch anfühlen kann. Das erklärt, warum es so schwierig ist, negative Gedankenmuster zu durchbrechen, selbst wenn wir versuchen, positiv zu denken – was sich dann oft nicht stimmig anfühlen kann. Bei diesem Versuch kontrollieren wir unsere Automatismen kurzzeitig. Dabei ist das Gefühl ein wichtiger Hinweis, um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen, da es das Programm erschuf.

Der Zustand, „nicht zu denken“, erscheint uns fremd. Doch wären wir frei von inneren Konflikten, es wäre ein natürlicher Zustand, da keine Probleme mehr gelöst werden müssten. Doch Denken ist meist ein permanenter Begleiter in unserem Leben, der uns zu Höchstleistungen anregt und uns helfen soll, zu analysieren und zu verstehen. Wir wollen uns Selbst verstehen.

Wir versuchen, positiv zu denken, wenn wir uns schlecht fühlen – was oft wie das Anlegen einer rosaroten Brille wirkt, wenn wir die Realität nicht wahrhaben wollen. Wenn wir negativ denken, fühlen wir dementsprechend, was authentischer wäre. Wenig zu denken würde bedeuten, im Fluss des Lebens zu sein, ohne Widerstand, ohne das Festhalten an der wahrgenommenen Realität. Wir leiden somit niemals an der Realität, wir leiden darunter, wie wir diese interpretieren.

Bewusstseinsstufen

Vom Ichbewusstsein zur Seelenverbindung

Vom Ichbewusst - sein zur Seelen - verbindung

Das reine Bewusstsein die Seele ist unabhängig von Raum und Zeit. Sie ist frei von Gedanken, Gefühlen, Glaubenssätzen und Prägungen. Die Seele kennt keine Vorlieben, Überzeugungen oder Konditionierungen. Sie identifiziert sich nicht mit Äußerlichkeiten wie dem Geschlecht, dem Aussehen oder gesellschaftlichen Idealen. Sie ist unveränderbar, unberührt und stellt unsere wahre Essenz dar – unempfindlich gegenüber Krankheit, Verletzung oder äußeren Einflüssen. In ihrer Tiefe liegen bedingungslose Akzeptanz, Liebe, Frieden und Ruhe.

Es ist entscheidend zu verstehen, dass das reine Bewusstsein keiner Entwicklung unterliegt. Viele sprechen von verschiedenen Bewusstseinszuständen, doch diese betreffen nicht das reine Bewusstsein, sondern das menschliche Bewusstsein – das ‚Icherleben‘. Dieses umfasst unzählige Facetten, die sich nur durch das Erleben als Mensch ausdrücken können. Und genau dafür ist es da! Doch gleichzeitig existiert zur gesamten menschlichen Erfahrung auch die Seele. Wenn das Ich und die Seele in Verbindung treten, entsteht Heilung und ein tiefes Vertrauen in unser MenschSein.

Veränderte Bewusstseinszustände

Veränderte Bewusstseins - zustände

Bewusstseinszustände sind eng mit unseren Gefühlen und unserer menschlichen Entwicklung verbunden. Sie spiegeln unsere geistigen Prozesse und emotionalen Zustände wider, jedoch nicht das wahre Bewusstsein selbst. Unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen sind Ausdruck dessen, was wir in diesem Moment vertreten – erkennbar an der Qualität und Quantität unserer Gedanken.

Gehirnwellen

Im Alltag und im Schlaf durchlaufen wir verschiedene mentale Zustände, die mit unterschiedlichen Gehirnwellenmustern verbunden sind. Gehirnwellen sind elektrische Aktivitäten im Gehirn, die durch Impulse der Neuronen erzeugt werden. Diese Wellen spiegeln wider, in welchem geistigen Zustand wir uns befinden und wie unser Gehirn Informationen verarbeitet. Je nach Frequenz der Wellen (z. B. Alpha, Beta, Theta, Delta, Gamma) können wir unterschiedliche kognitive und emotionale Zustände erleben – von Panik bis Entspannung, von Wachheit über tiefen Schlaf bis hin zu erhöhter Konzentration.

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Gamma-Wellen (40-100 Hz)

Gamma-Wellen
(40-100 Hz)

⚬ Schnellste Gehirnwellen
⚬ Verbunden mit intensiven geistigen Aktivitäten und hohen kognitiven Leistungen
⚬ Häufig bei Problemlösungsprozessen, Lernen, konzentrierter Aufmerksamkeit und komplexem Denken
⚬ Auch in Stress-, Angst- und Überforderungszuständen vorhanden (steigert Gehirnaktivität bei geistiger Anspannung)
⚬ Hohe Informationsverarbeitungskapazität des Gehirns in diesen Phasen
⚬ Können sowohl positive geistige Höchstleistungen als auch stressbedingte und überforderte Reaktionen anzeigen

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Beta-Wellen (12-40 Hz)

Beta-Wellen
(12-40 Hz)

⚬ Treten vorwiegend im Wachzustand auf
⚬ Verbunden mit aktiven Denkprozessen, Aufmerksamkeit, Problemlösungen und Alltagsaktivitäten
⚬ Höhere Beta-Wellen (ab 20 Hz):
⚬ Zustand erhöhter Anspannung, Stress oder Nervosität
⚬ Gesteigerte Gehirnaktivität
⚬ Oft verbunden mit Nervosität, Unruhe oder Übererregung
⚬ Niedrigere Beta-Wellen (12-20 Hz):
⚬ Zustand von Fokus, Aufnahmefähigkeit und Leistungsfähigkeit
⚬ Klareres Denken ohne Stress oder Anspannung
⚬ Typisch für produktive und klare Gedanken
⚬ Im Alltag aktive, bewusste Auseinandersetzungen mit der Umwelt

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Alpha-Wellen (8-12 Hz)

Alpha-Wellen
(8-12 Hz)

⚬ Treten auf, wenn wir entspannt und ruhig sind, aber dennoch wach und aufmerksam
⚬ Typisch für einen Zustand der Entspannung, bei dem der Geist wach bleibt und der Körper zur Ruhe kommt
⚬ Häufig in Momenten der Entspannung, wie bei Tagträumen, Meditieren oder bewussten Entspannen
⚬ Übergangszustand zwischen Wachsein und Schlafen
⚬ Beginn mit dem Übergang in einen tieferen Entspannungszustand
⚬ Ermöglichen es, leicht in den Schlaf zu gleiten, ohne Stress oder Überreizung
⚬ Erleben wir oft bei konzentrierter Aufgabenbearbeitung und gleichzeitig bewahrter Ruhe oder in angenehmen, beruhigenden Umgebungen

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Theta-Wellen (4-8 Hz)

Theta-Wellen
(4-8 Hz)

⚬ Treten auf, wenn das Wachbewusstsein in den Hintergrund tritt und wir in einen Zustand zwischen Wachsein und Schlafen übergehen
⚬ Typisch für tiefere Entspannungszustände, leichte Trance oder meditative Zustände
⚬ Stärkere Verbindung mit dem Unterbewusstsein, während das logische, analytische Denken in den Hintergrund tritt
⚬ Häufig in der suggestiven Hypnose genutzt, um den Zugang zum Unterbewusstsein zu erleichtern und Veränderungsprozesse anzustoßen
⚬ Aktiviert Fantasie, Kreativität und Intuition, da die Hemmschwellen des bewussten Denkens sinken
⚬ Kommt häufig in den frühen Phasen des Schlafs vor, besonders im leichten Schlaf oder in den Übergangsphasen zwischen Wachsein und Schlafen
⚬ In der Hypnose gezielt eingesetzt, um tiefere Suggestionen zu verankern

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Delta-Wellen (0,5-4 Hz)

Delta-Wellen
(0,5-4 Hz)

⚬ Treten im Tiefschlaf auf, wenn das Bewusstsein nahezu vollständig in den Hintergrund tritt
⚬ Das Ichbewusstsein ist fast völlig ausgeschaltet, was bedeutet, dass wir uns oft nicht an Träume oder Details aus dem Schlaf erinnern können
⚬ Die langsamsten Gehirnwellen, hauptsächlich während der tiefsten Schlafphasen
⚬ In diesem Zustand regenerieren sich der Körper und das Gehirn
⚬ Selbstheilungskräfte des Körpers sind besonders aktiv
⚬ Dieser Zustand wird mit tiefer Entspannung und Regeneration in Verbindung gebracht
⚬ Körperliche Heilung und Zellreparatur sind während des Delta-Schlafs am stärksten
⚬ Da der Verstand weitgehend inaktiv ist, können natürliche Heilprozesse des Körpers effektiv arbeiten

Es ist tatsächlich so, dass alle Gehirnwellen gleichzeitig aktiv sind, aber in unterschiedlichem Maße, je nachdem, was in unserem Inneren gerade verarbeitet wird. Die Dominanz einer bestimmten Wellenfrequenz zeigt an, in welchem Zustand unser Bewusstsein gerade vorherrscht. Zum Beispiel sind wir im Wachzustand hauptsächlich in den Beta- und Alpha-Wellen aktiv, aber auch Theta- und Delta-Wellen können in bestimmten Momenten präsent sein, insbesondere in entspannten oder meditativen Zuständen, sowie konzentrierter geistiger Tätigkeit.

Dies deutet auf einen Zustand tiefer Entspannung hin, in dem Gedanken langsamer werden und weniger von äußeren Einflüssen oder inneren Ablenkungen gestört sind. Menschen können sich in diesem Zustand intensiv fokussieren oder eine tiefe innere Ruhe bewahren, ohne von äußeren Reizen überwältigt zu werden. Insgesamt hängt die Gehirnwellenaktivität stark davon ab, wie wir uns fühlen, was wir erleben und wie sehr unser Fokus auf bestimmte Gedanken oder Aufgaben gerichtet ist.

Die Seele

Da unser Alltag oft von Gedanken dominiert wird und wir nicht immer einen klaren Blick haben, gibt es dennoch eine Instanz in uns – die uns wahrlich unterstützen kann, die Seele. Wenn wir ihr erlauben, unser Wegweiser zu sein, führt sie uns dorthin, wo wir mehr Akzeptanz und Liebe integrieren dürfen. Sie zeigt uns, wo wir alte Lasten überwinden und transformieren können, und hilft uns, Glaubenssätze und Prägungen loszulassen, die wir einst für wahr hielten. Dadurch beruhigt sich unser Nervensystem, und wenn Konflikte weichen, finden wir zu innerer Balance und Selbstregulation.

Die Seele als Wegweiser

Die Seele – eine formlos stille Präsenz, ein Zustand vollkommenen Bewusstseins, der alles durchdringen kann. Er offenbart das, woran wir geistig, emotional und mental festhalten – in Form von vergänglichen Gedanken. Die Gehirnwellen verdeutlichen diese Dynamik: Der Versuch, die Seele im Alltagsbewusstsein zu finden, zeigt zugleich die Schwierigkeit auf – sie ist zwar präsent, aber im Wachbewusstsein schwer wahrnehmbar. Sie kann nicht durch reines Nachdenken erfasst werden, da unsere Gehirnwellen uns meist im Beta- oder Alphazustand halten. Die Seele wird vielmehr in einem Zustand der Tiefe zugänglich, wenn wir unseren Geist beruhigen und den Zugang zu tieferen Bewusstseinsebenen öffnen.

Durch Hingabe und Vertrauen, uns immer tiefer mit der Seele zu verbinden, entfaltet sich ein wesentlicher Bestandteil unserer persönlichen und spirituellen Ent-wicklung. Wenn wir dieser Verbindung Raum geben, weist uns die Seele den Weg – sie zeigt uns, welche Überzeugungen und Gedanken wir loslassen dürfen, um unser wahres Selbst zu verkörpern. Die Sehnsucht nach der Rückkehr zu unserer wahren Natur ist in jedem von uns angelegt und öffnet den Raum, im Alltag ruhiger, friedvoller und liebevoller mit uns selbst umzugehen.

Mein Ansatz

Der Weg zurück zum authentischen Glück

Anders als gelernt: Glücklichsein brachte mir niemand bei – und ich glaubte lange, dass man es sich erst verdienen müsse, indem man Leistung erbringt. Doch das Gegenteil war der Fall. Das Wissen, in Form von Gedanken, dass ich bis dahin erworben hatte, half mir nicht. Wissen war nicht das, was mich heilte. Es machte mich weder frei noch selbstbestimmt. Stattdessen führte mich dieser vermeintliche Schatz auf einen Weg, der unauthentisch, schmerzhaft und von Gehorsam geprägt war.

Doch ich begann zu hinterfragen: Was habe ich übernommen? Was musste ich vertreten und für andere ausleben? Ich begann zu verlernen, loszulassen und zu scheitern. Doch nicht ich selbst scheiterte, sondern die Konditionierungen, Glaubenssätze und Prägungen, die ich übernommen hatte und die zu meinem Gefängnis wurden. Erst als ich begann, in eine mir noch fremde, aber beständige Konstante zu vertrauen, erfuhr ich eine Liebe und ein Verständnis, das nicht in der äußeren Welt zu finden war. Dadurch konnte ich mich meiner Seele anvertrauen und mich von ihr leiten lassen. Diese Verbindung half mir, veraltete Wahrheiten loszulassen, um meine eigene überhaupt leben zu können

Veränderung

Es geht nicht darum, sich weiter oder tiefer in eine unbewusste Hypnose zu begeben, sondern aus der bestehenden herauszukommen. Unbewusste Gedanken hypnotisieren uns täglich. Folgen wir ihnen blind, befinden wir uns bereits in einer Selbsthypnose. Einst haben wir diese Strategien übernommen oder entwickelt und somit in uns erschaffen – sie waren wichtig und hilfreich. Doch heute können sie uns behindern, klein halten und einschränken. Doch wenn wir selbst die Erbauer waren, sind wir gleichzeitig auch der Schlüssel zur Befreiung – die Lösung liegt in uns selbst.

...durch zarte Impulse

Die Seele steht immer mit uns in Kontakt, ob wir die Impulse empfangen oder ignorieren liegt bei uns, doch oft übergehen wir diese. Sogar aus einem bestimmten Grund.

Ein Beispiel: Wenn wir kurz vor einem Burnout stehen, erhalten wir in der Regel frühzeitig wichtige Hinweise – zarte Impulse wie „Gönn dir eine Auszeit“ oder „Ein Jobwechsel wäre gut“. Diese Botschaften können sich zunächst belastend anfühlen, da sie mit starken Glaubenssätzen kollidieren, wie etwa „Ich muss das Geld nach Hause bringen“, was tief verwurzelte Existenzängste widerspiegelt. Ein Burnout kommt nicht von ungefähr. Das Überschreiten der eigenen Grenzen und das Zurücknehmen der eigenen Bedürfnisse, sind die Themen, denen man sich widmen darf. Wenn wir die Impulse unserer Seele zu lange ignorieren, geraten wir immer weiter in ein Ungleichgewicht, bis wir schließlich in einer Sackgasse landen. Erst dann beginnen wir, diesen Impulsen zu folgen, die unser bisheriges Leben transformieren können.

Veränderung beginnt mit Loslassen. Wenn wir uns verändern wollen, müssen wir lernen, Dinge zu verlernen, zu hinterfragen oder aufzugeben. Doch wie gelingt uns das? Der Schlüssel liegt in der Auseinandersetzung mit unseren Gefühlen. Denn genau das wurde uns nicht beigebracht – weil es uns in unsere Selbstermächtigung geführt hätte. Was einst nicht möglich war, kann nun möglich werden

…durch Gefühle fühlen

Positive Gefühle schenken uns Leichtigkeit und wir streben oft danach, mehr davon zu erleben. Ob durch Anerkennung, Wertschätzung oder das Streben nach Harmonie – wir suchen nach Bestätigung und versuchen, uns sicher zu fühlen. Doch allzu lange bleiben diese hoffnungsvollen Gefühle meist nicht. Das könnte daran liegen, dass negative, reaktivierte Gefühle mit am Werk sind. Diese hingegen meiden wir oft, da sie uns unangenehm sind: Ein Druck auf der Brust, der uns schwer atmen lassen würde. Ein Knoten im Hals, der unsere Stimme und Wahrheit versagen lassen würde oder ein Krampf im Bauch, der eine Ungerechtigkeit spürbar machen würde. Um unangenehme Gefühle zu vermeiden, neigen wir dazu, sie zu verdrängen – in der Hoffnung, ihnen entkommen zu können. Doch sie kehren immer wieder zurück, meist in Form ähnlicher Herausforderungen, die uns zum Grübeln bringen. Unsere Gedanken sind die Verarbeitung unserer unbewussten Gefühle. Deshalb geht es nicht darum, mehr zu denken – sondern zu fühlen.

Ein Gefühl zu fühlen, befreit uns. Ein Gefühl zu unterdrücken, macht uns unbewusst und belastet uns. Gedanken und Gefühle wirken im Wechsel: Gedanken liegen im Geist und diese sind mit dem Körper verbunden und werden als Gefühle am Körper wahrnehmbar. Sie bedingen einander, wie eine Co-Abhängigkeit. Negative Gedanken sind oft der Spiegel von negativen Gefühlen. Wenn wir uns dieser Verbindung stellen und die Gefühle annehmen, werden die Gedanken ebenfalls transformiert.

Der schnellste und effektivste Weg ist, in die Eigenverantwortung zu gehen, sich den eigenen Gefühlen zu stellen und sie wieder bewusst zu spüren. Der erste Schritt besteht darin, diese Verbindung wiederherzustellen – was im Alltag eine Herausforderung sein kann, da viele von uns nie gelernt haben, ihre Gefühle frei auszudrücken. Früher konnte das für uns sogar gefährlich sein, da unsere Bezugspersonen selbst davon berührt wurden und es uns deshalb nicht erlauben konnten, sondern abwehren mussten. Dafür bietet jetzt die bewusste Hypnose eine wundervolle Möglichkeit.

Was kann entstehen? Selbstbestimmung durch authentische Entscheidungen ohne Angst. Unsere wahre Natur kennt keine Angst, Sorgen oder Zweifel. Diese werden von unseren Glaubenssätzen, Werten und Konditionierungen erzeugt, die mit negativen Gefühlen verbunden sind. Wenn wir uns unseren negativen Gefühlen bewusst stellen, können wir sie wandeln – ja, sogar auflösen. Dadurch können sich auch innere Blockaden lösen, und wir gewinnen die Freiheit zurück, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Unser Handeln wird bewusster, authentischer und immer mehr im Einklang mit unserer wahren Natur

Bewusste Hypnose

Der Wendepunkt zur inneren Freiheit

Mein Leben lang war ich damit beschäftigt, Dinge abzuwehren – das prägte meinen Werdegang und führte zu immer wiederkehrenden Problemen, die genau deshalb immer wieder auf mich zukamen. Ich wollte keine Konflikte. Doch glücklich zu sein, während innere Konflikte bestehen, ist unmöglich. Es ging darum, endlich zuzulassen, was ist.

Unerwartet trat die bewusste Hypnose in mein Leben – und mit ihr die Veränderung, nach der ich immer gesucht hatte. Ich erkannte, dass es keinen Sinn macht, gegen Symptome zu kämpfen, ohne die Wurzel des Problems zu erspüren. Symptomatische Veränderungen führen nur zu einem endlosen Kreislauf. Die wahre Veränderung beginnt dort, wo wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen, und stattdessen den Mut finden, durch Vertrauen in die Tiefe unserer Emotionen einzutauchen. Sie beginnt, wenn wir uns die Erlaubnis geben, unsere Emotionen wieder zuzulassen – und damit das Symptom auflösen zu können.

Dein Weg

Dein Weg

Welcher Weg wird deiner sein? Der Weg der Transformation durch die bewusste Hypnose? Kann ein neuer Weg der Richtige sein, wenn er sich zunächst völlig anders oder sogar falsch anfühlt? Ja, es geht um das Gefühl in uns, das uns in eine bestimmte Richtung lenkt, meist weg davon. Sich diesem Gefühl zu widmen, ist der Weg, den ich dir anbieten kann. Viele Menschen verwechseln negative Gefühle mit ihrem Bauchgefühl oder ihrer Intuition und bewegen sich dadurch in ihren Begrenzungen. Doch die Seele trägt keine Gefühle. Es ist der konditionierte Verstand, der uns mit den entsprechenden Gedanken lenkt – und Konditionierungen funktionieren nur mit den dazugehörigen Emotionen. Stell dir vor, diese Gefühle könnten sich wieder auflösen. Wie würde dein persönlicher Weg aussehen? Was willst du wirklich leben? Deine wahre Ressource oder deine alten Muster?

Wie? Ich führe dich in den bewussten hypnotischen Zustand und mache dich damit vertraut. Während der bewussten Hypnose wirst du feststellen, dass du diesen Zustand schon kennst, da wir gerade beim Ein- oder Aufwachen bereits in einer leichten Trance sind, meist recht entspannt und doch bewusst. Mein Ziel ist es, so wenig wie möglich zu suggerieren, denn ich weiß, dass nur du deine Wahrheit und deinen Weg gehen kannst. Ich möchte dir helfen, dieser Wahrheit zu begegnen, wieder Vertrauen in dich zu finden und den Impulsen deiner Seele zu lauschen.

In unserer gemeinsamen Zeit begleite ich dich achtsam in deiner Selbstbestimmung – ich werde mit dir weinen, lachen, tanzen, stampfen mich mit dir freuen und Altes verabschieden, damit du deine wahre Transformation erleben kannst.

Die bewusste Hypnose ist der Raum, der sich öffnet, wenn der Verstand durch eine veränderte Gehirnaktivität leicht in den Hintergrund tritt, dabei jedoch jederzeit präsent bleibt. Er ist derjenige, der eine Neubewertung vornimmt, die es braucht, um eine Veränderung zu bewirken. In diesem Zustand nähern wir uns deiner Gefühlswelt und durchlaufen gemeinsam verschiedene Emotionen, bis sich der Kreis von selbst wieder schließt – dann, wenn überschüssige negative Emotionen ihren Ausdruck finden konnten, die dich an dieses Leben gebunden haben. Während dieses Prozesses bleibst du jederzeit in der Lage zu sprechen, dich zu erinnern und dabei das Gefühl einer neuen, tiefen Sicherheit erfahren zu können. Etwas in den Ausdruck oder Abschluss zu bringen bedeutet, es nicht länger mit dem Verstand festhalten zu müssen – sondern in Frieden damit zu sein.

Weitere Stufen der Entwicklung als Mensch

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Der Weg zur Seele

In dieser Phase wird deutlich, dass ein oberflächliches Verstehen allein nicht ausreicht, um einen echten inneren Wandel zu bewirken. Der Wachzustand kann sich wie ein Gefängnis anfühlen, da keine neuen Impulse ihren Weg zu uns finden können. Dies führt zu Leid und Widerstand. Doch durch das Lösen und der Befreiung von blockierenden Emotionen entsteht wieder ein innerer Raum in uns – ein Raum, in dem die Seele wirken kann. Wenn unser Geist wieder Vertrauen in die Instanz der Seele erfährt, kann er sich ihr unterordnen und mehr loslassen. Indem er der Seele wieder mehr Führung erlaubt, kann sie immer mehr Licht in die Dunkelheit bringen.

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Der Ausbruch aus der Hypnose

In dieser Stufe erfolgt der Durchbruch aus kollektiven und persönlichen Limitierungen. Man ist bereit, sich dem Leben auf authentische Weise zu stellen und tiefe Verbindungen mit dem eigenen Umfeld einzugehen. Die wahre Identität tritt nun in den Vordergrund und kann frei und ungehemmt gelebt werden.

Positive Erfahrungen formen ein Resonanzfeld, das harmonisch mit dem inneren Selbst schwingt. Dieses Feld stärkt das Vertrauen ins Leben und in das eigene Ich. Herausforderungen werden nicht mehr gemieden, sondern als wertvolle Wegweiser begrüßt. Ängste und Zweifel dürfen existieren, doch sie bestimmen nicht den Kurs des Lebens. Stattdessen entsteht eine tiefe Erkenntnis: Das Leben wirkt für mich, nicht gegen mich. Das ist wahre Selbstermächtigung.

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Die Neubewertung

Es wird immer mehr zugänglich – Emotionen, die einst an Suggestionen und Muster gebunden waren. In dieser Phase beginnt ein tiefgreifender Transformationsprozess, in dem alte Überzeugungen und Prägungen neu bewertet werden. Sobald wir uns von den zugrunde liegenden Emotionen und der Wurzel der Suggestion lösen – sie nicht länger mit unserer Energie und Aufmerksamkeit nähren –, entsteht in uns die Veränderung.

Erlebbar wird diese innere Wandlung in dem Moment, in dem sich die alten, reaktivierten Gefühle – mit denen wir uns einst verstrickt hatten – symbolisch auflösen und Platz schaffen für das, was echt ist. Das Loslassen dieser überholten Strukturen setzt wieder Energie frei, die es ermöglicht, ein festgefahrenes Selbstbild und starre Glaubenssätze in eine neue Wirklichkeit zu verwandeln. Diese „Ent-Wicklung“ ist das Gegenteil der unbewussten Entwicklung und zeigt, wie sich durch bewusstes Fühlen eine geordnete innere Struktur neu entfalten kann.

Dieser Schritt eröffnet einen tiefen Zugang zur Seele und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und der Selbstwirksamkeit. Mit der Annahme neuer innerer Haltungen und Werte beginnt sich auch die äußere Realität zu verändern: ein neues Umfeld, neue Möglichkeiten – ein Leben, das wirklich dein eigenes ist.

Freiheit durch Vertrauen

Ich arbeite ohne festes Skript, weil ein Leitfaden nur deine Möglichkeiten einschränken würde. Diese Freiheit ermöglicht es mir, dich in deiner Situation zu erfassen und dich in deiner persönlichen Ent-wicklung zu begleiten. Ich vertraue auf die Seele, denn sie kennt dich am aller besten. Daher muss ich dir keine weiteren Suggestionen anbieten. Alles, was du brauchst, ist bereits in dir vorhanden – es braucht kein großes Zutun von außen. Das ist wahre Selbstverwirklichung, aus eigener Kraft schöpfen und verändern zu können!

In der Regel wird die Seele dir den Weg zu deinem höchsten Wohl aufzeigen – ganz in deinem Tempo. Krisen und Herausforderungen wollen gemeistert werden und bieten Möglichkeiten zum Wachstum. Sollte es jedoch einmal zu herausfordernd werden, ist es mir ein großes Anliegen, dich sicher und achtsam zu begleiten. In solchen Momenten kann – mit deinem Einverständnis – eine erfahrene Traumatherapeutin unterstützend zur Seite stehen.

Annette Bähr

Selbstausbildung

Die Selbstausbildung ist für jene, die sich in ihrem eigenen Tempo und ohne Druck entwickeln möchten. Ich vertrete den Ansatz, dass wir nicht aktiv im Unterbewusstsein suchen müssen, sondern darauf vertrauen dürfen, dass das Thema von selbst an die Oberfläche kommt, bereit, um gelöst zu werden. Den Prozess zu beschleunigen oder zu überspringen, bringt wenig – wir würden immer wieder am gleichen Punkt beginnen.

Es geht um mehr als Persönlichkeitsentwicklung. Es geht darum, alte Glaubensmuster, Konditionierungen und Werte loszulassen, die nicht mehr zu dir passen. Es geht darum, wieder zu lernen, zu verlernen und deine eigene Freiheit zu integrieren.

Die Seele führt dich auf eine Weise, die du vielleicht noch nicht kennst. Es reicht nicht, alte Denk- und Handlungsmuster einfach nur verändern zu wollen – vielmehr geht es darum, den dahinterliegenden Konflikt zuzulassen, die unterdrückten Gefühle zu spüren und aufzulösen. Erst dadurch wird Raum für neue Erfahrungen geschaffen.

Veränderung kann Unsicherheit mit sich bringen, doch genau diese Unsicherheit ist oft notwendig, um bewusst zu hinterfragen: Woran halte ich fest – und warum?

Bei dieser Reise begleite ich dich, aber nicht mit einem festen, vorgefertigten Plan. Ich gebe dir den Raum, authentisch im Moment zu sein, mit allem, was du in dir trägst. Ich möchte dich nicht belehren, dir nichts wegnehmen oder heilen, denn das würde dir deine eigene Ent-wicklung und Selbstwirksamkeit nehmen und nur das wäre eine nachhaltige Veränderung aus dir selbst heraus.
Doch ich werde da sein, dir meine Hand reichen, dir zuhören und dich voll entwickeln lassen.

Möchtest du diesen Weg der Selbsterkenntnis gehen? Dann beantworte bitte ehrlich:
⚬ Möchtest du dich verändern?
⚬ Bist du bereit, durch Höhen und Tiefen zu gehen?
⚬ Bist du bereit, die Opferrolle aufzugeben?
⚬ Bist du bereit, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen?
⚬ Bist du bereit, deine Gefühle wahrzunehmen?
⚬ Bist du bereit, dein bisheriges Leben zu hinterfragen?
⚬ Bist du bereit, dich von deinem wahren Selbst führen zu lassen?
⚬ Bist du bereit, loszulassen?

Wenn du mit „Ja“ antworten kannst, ist dieser Weg für dich.
Wir suchen gemeinsam die passende Begleitung für dich. Zur Verfügung steht unter anderem die bewusste Hypnose, das Arbeiten mit der Kundalini-Energie, begleitet von Ritualen und Austausc. Vielleicht bevorzugst du auch den Kontakt per E-Mail, um mich regelmäßig auf dem Laufenden zu halten.

Es hat sich gezeigt, dass ein Zeitraum von vier Monaten für eine gute Begleitung sinnvoll ist. Wir arbeiten regelmäßig, aber stets angepasst an deine individuellen Bedürfnisse. Das Ziel ist, neuen Herausforderungen mit Klarheit zu begegnen, eigenständige Entscheidungen zu treffen, emotionale Freiheit zu leben, authentische und gesunde Grenzen zu setzen, zu lieben und geliebt zu werden und ein Leben zu leben, das dir zahlreiche Möglichkeiten eröffnet.

Anwendungsgebiete

Anwendungs-gebiete

Ich gehe davon aus, dass viele Konflikte und Grenzen ihren Ursprung im Geist haben – ohne dabei die Bedeutung des Körpers zu vernachlässigen. Der Körper gibt dem Geist einen Raum, in dem er sich ausdrücken kann, und stellt somit einen wichtigen Aspekt unseres Seins dar. Ganzheitlichkeit bedeutet für mich, alle Facetten deines Seins zu betrachten, um dein Wohl umfassend zu fördern.

Wenn du dich körperlich oder psychisch instabil fühlst oder erkrankt bist, ist eine Abklärung beim Arzt oder Therapeuten wichtig.

Was kann sich verändern, wenn wir der Seele folgen:

⚬ Dein Schlaf wird erholsamer.
⚬ Dein Körper fühlt sich weicher und entspannter an.
⚬ Du setzt gesunde, authentische Grenzen und kannst leichter „Nein“ sagen.
⚬ Konflikte im Außen nehmen deutlich ab.
⚬ Du findest die Kraft und Klarheit, deine Wünsche umzusetzen.
⚬ Dein Übergewicht kann sich reduzieren.
⚬ Du lebst eine erfüllte Partnerschaft oder erfährst eine befreiende Trennung.
⚬ Motivation und kreative Leichtigkeit kehren zurück.
⚬ Freude, Ruhe und Zufriedenheit werden wieder zugänglich.
⚬ Probleme müssen nicht mehr gedanklich durchgekaut werden.
⚬ Suchtverhalten lässt nach.
⚬ Emotionale Freiheit stellt sich ein.
⚬ Neue, leichtere Verhaltensweisen finden ihren Weg in deinen Alltag.
⚬ Ein neues Umfeld zeigt sich, neue Freundschaften entstehen.
⚬ Eine spürbare Verbundenheit mit deinem Umfeld wächst.
⚬ Vertrauen und Selbstliebe werden integriert.
⚬ Körperliche und emotionale Symptome können sich lösen, da der zugrundeliegende Konflikt gelöst werden konnte.
⚬ Es kann sich vieles auflösen, was sich einst unbewusst verbunden hat – auch wenn es rational keinen ersichtlichen Grund dafür gibt.

Ein belasteter Geist darf loslassen – mit jedem Loslassen wird er leichter, klarer und weiter. Ein befreiter Geist öffnet Raum für echte Entfaltung, Erfüllung und die Rückverbindung mit dem eigenen inneren Wesen.

Mein Angebot

1

Kennenlernen

112 € inkl. MwSt. (60 min.)

112 € inkl. MwSt.
(60 min.)

Du möchtest mich und meine Arbeit in einem persönlichen Gespräch kennenlernen? Hier beantworte ich gerne deine Fragen und führe dich in die bewusste Hypnose ein. Wenn du neugierig bist, ist dieses Paket der ideale Einstieg.

2

Einzelsitzung

149 € inkl. MwSt. (60 min.)

149 € inkl. MwSt.
(60 min.)

Gemeinsam gehen wir deinen Weg in deinem Tempo. Diese Sitzung ist nach deinen individuellen Bedürfnissen buchbar, um gezielt an deinen Themen zu arbeiten.

3

Intensivcoaching Paket 1

429 € inkl. MwSt. (3 Sitzungen a 60 min.)

429 € inkl. MwSt.
(3 Sitzungen a 60 min.)

Möchtest du einen bestimmten Lebensbereich verändern – etwa deine Arbeit in eine erfüllende Berufung verwandeln oder die Beziehung zu dir selbst in eine liebevolle, nährende Verbindung bringen? Dieses Paket umfasst drei Sitzungen der bewussten Hypnose, in denen wir Blockaden erkennen und auflösen, gefolgt von einer abschließenden Reflexion, um deinen Wandel zu festigen

4

Intensivcoaching Paket 2

819 € inkl. MwSt. (6 Sitzungen a 60 min.)

819 € inkl. MwSt.
(6 Sitzungen a 60 min.)

Möchtest du mehrere Lebensbereiche tiefgreifend verändern? Dieses Paket unterstützt dich darin, deine Gewohnheiten, deinen Selbstwert und dein Mindset nachhaltig zu erneuern. Mit sechs Sitzungen der bewussten Hypnose arbeiten wir daran, alte Muster und tief verankerte Überzeugungen zu transformieren. So kannst du neue Entscheidungen treffen und die dazugehörigen Gefühle etablieren, die deinen Weg voranbringen

5

Selbstausbildung

4.889 € inkl. MwSt. (viermonatige Begleitung)

Suchst du eine intensive und langfristige Begleitung, um deinen inneren Impulsen zu folgen und in dein authentisches Selbst zurückzufinden? Dieses viermonatige Programm bietet dir eine umfassende Selbstausbildung. Ich begleite dich kontinuierlich auf deiner Reise zu einem selbstbestimmten Leben. Gemeinsam kombinieren wir verschiedene Ansätze von der bewusste Hypnose, der Kundalini-Energie, kraftvolle Rituale und ausgleichenden Spaziergängen, genau angepasst für deinen eigenen Weg

Fragen und Antworten

Ich hatte schon mehrere Hypnosen, aber ich konnte das gar nicht umsetzen, was mir gesagt wurde. Warum?

Das passiert, wenn der Hypnotiseur und der Hypnotisant nicht auf derselben Wellenlänge schwingen. Wird etwas suggeriert, das du nicht umsetzen kannst oder möchtest, ist das erstmal gut so. Denn auch wenn wir in einem hypnotischen Zustand empfänglicher für Suggestionen sind, funktionieren diese nur, wenn sie mit deinen Werten und Vorstellungen übereinstimmen. Wenn sie das nicht tun, tritt ein Widerstand auf – und das ist eine wundervolle Schutzmaßnahme deines Unterbewusstseins.

Eine bewusste Trance ist keine Hypnose im herkömmlichen Sinne, sondern ein Zustand erhöhter Klarheit und Fokussierung. Wir werden zum bewussten Beobachter, während Alltagsgedanken in den Hintergrund treten. Unsere Wahrnehmung klärt sich, sobald wir den Schleier der Gefühle erspüren. In der bewussten Hypnose sind wir nicht weggetreten, sondern vollkommen präsent. Es gibt verschiedene Trancetiefen, die oft durch Techniken suggeriert werden. Doch in meiner Arbeit verzichte ich darauf – denn es braucht keinen tiefen hypnotischen Zustand. Im Gegenteil: Es geht darum, einen unbewussten Zustand zu erlösen. Der Verstand spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn er ermöglicht eine tiefere Neubewertung – und kann sich dadurch befreien.

Meditation zielt oft darauf ab, unerwünschte Gedanken und Gefühle auszublenden, um einen Zustand innerer Ruhe und Frieden zu erreichen. Dies kann dazu führen, dass regelmäßiges Meditieren notwendig wird, um diese innere Balance aufrechtzuerhalten. Die bewusste Hypnose hingegen geht einen Schritt weiter: Sie fördert das bewusste Wahrnehmen und gleichzeitig das Fühlen ungelöster Emotionen. Dadurch können die damit verbundenen Gedanken neutralisiert und tiefsitzende Blockaden oder Muster nachhaltig aufgelöst werden. In der bewussten Hypnose reagieren wir auf unsere inneren Prozesse – nicht nur, um sie zu beobachten, sondern um sie zu verstehen und zu transformieren.

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